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Das Achtelfinale im DFB-Pokals steht an! Nur noch vier Vereine aus unterklassigen Ligen sind dabei – einer zieht sicher ins Viertelfinale ein.

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Kurz vor Weihnachten geht es im DFB-Pokal weiter. Während sechzehn Vereine nochmal auf das Feld müssen, dürfen die bereits ausgeschiedenen Mannschaften die Winterpause genießen und sich auf die Feiertage freuen. Mit dem SC Paderborn, 1. FC Heidenheim, 1. FC Nürnberg und dem FC Ingolstadt sind nur noch vier Teams dabei, die nicht in der ersten Liga spielen. Sie wollen ihre Partie nutzen, um im Wettbewerb zu verbleiben. Hier gibt’s die Vorschau der spannenden Begegnungen mit den besten Quoten! 

Das Favoritensterben hat nachgelassen im DFB-Pokal. Im diesjährigen Achtelfinale stehen zwölf Bundesligisten, so viele wie noch nie in diesem Wettbewerb. Lange Zeit galt der Pokal als Möglichkeit für die Kleinen auch mal die Großen zu schlagen. Jedoch geht, durch die steigenden Einnahmen der TV-Vermarktung, die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Trotz allem hoffen die Vereine auf eine Pokalsensation und in einem Fußballspiel ist immer alles möglich, wenn man mutig agiert. Die verbleibenden Zweit- und Drittligisten werden alles geben, um ihren Traum vom Finale in Berlin aufrecht zu erhalten.

Die Partien am Dienstag:

1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart

Siegquoten: Mainz (2.20) – Stuttgart (2.85)

Geheimtipp: Heimteam gewinnt ohne gegnerisches Tor (4.35)

Empfohlene Wette: Mainz gewinnt (2.20)

Die Tabellennachbarn aus der Bundesliga treffen am frühen Dienstagabend aufeinander. Dabei stehen sich der Dreizehnte und der Vierzehnte gegenüber. Für beide Mannschaften verläuft die Saison recht ähnlich – in der Fremde schwach, daheim eine Macht. Bisher gelang weder den Mainzern, noch den Stuttgartern in der Liga ein Auswärtssieg. Einzig in den vorangegangen Pokalrunden konnten sie gegen unterklassige Teams ein Erfolgserlebnis feiern. Daher geht der FSV auch leicht favorisiert ins Duell.

Aufgrund der Statistiken kommt man gleich dahinter, warum der VfB Probleme auf unbekanntem Terrain hat. In keinem einzigen Ligaspiel blieben sie ohne Gegentor und selber gelingt ihnen nur in jeder zweiten Begegnung ein eigener Treffer. Selbst gegen schwache Defensivreihen konnten sie nicht ihre Chancen nutzen. Mit dieser negativen Bilanz wird es gegen jeden Gegner schwierig. Der FSV schickte dafür schon zweimal den Gegner ohne Gegentor auf die Heimreise. Wie schwer es beide Mannschaften in dieser Saison haben, konnte man auch schon im Hinrunden-Duell sehen. Die Partie endete 1:0 für Stuttgart, dem knappsten aller Ergebnisse. Nun haben die Mainzer den Heimvorteil auf ihrer Seite und werden versuchen diesen zu nutzen.

SC Paderborn – FC Ingolstadt

Siegquoten: Paderborn (3.60) – Ingolstadt (1.84)

Geheimtipp: Paderborn gewinnt (3.60)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.76)

In dieser Begegnung stehen sich mit dem SC Paderborn und dem FC Ingolstadt, der letztverbliebende Dritt- bzw. ein Zweitligist gegenüber. Dass der SCP dieses Jahr überhaupt in der dritten Liga antritt, verdanken sie dem Lizenzverzicht des TSV 1860 München, sportlich wäre Paderborn eigentlich abgestiegen. Durch den Sieg im Westfalen-Pokal konnten sie sich für die Hauptrunde qualifizieren. Dafür läuft es in dieser Saison weitaus besser für Paderborn. Momentan führen sie das Tableau an und stellen zudem die beste Offensive. Doch in den letzten Spielen konnten sie ihre Konstanz nicht mehr abrufen und verloren dadurch drei der letzten fünf Partien.

Der FC Ingolstadt stieg letzte Saison ebenfalls ab, profitierte allerdings nicht von einem Verzicht einer anderen Mannschaft und musste somit folgerichtig den Gang in Liga zwei antreten. Zu Beginn stimmten die Ergebnisse nicht und es wurde schnell ein Trainerwechsel vollzogen. Seitdem gehören die Schanzer wieder zu den besten Teams der zweiten Liga und werden ihrer Favoritenrolle gerecht. Doch noch ist nicht alles Gold was glänzt. Die Defensive steht mittlerweile wieder stabil, kassiert im Schnitt nur ein Tor pro Begegnung. In der Offensive lassen sie zu viele Chancen liegen und können somit die spielerische Überlegenheit oft nicht in die gewünschte Richtung lenken. Die beiden Teams treffen zum ersten Mal im Pokalwettbewerb aufeinander. Alle bisherigen Spiele fanden im Unterhaus statt und da spricht die Bilanz klar für die Ostwestfalen. Von acht Spielen konnten sie vier für sich entscheiden und mussten nur zweimal den Platz als Verlierer verlassen. Auch wenn sie eine Liga niedriger spielen wie der FCI, könnte es zu einer Überraschung kommen.  

FC Schalke 04 – 1. FC Köln

Siegquoten: Schalke (1.30) – Köln (8.50)

Geheimtipp: Köln gewinnt (8.50)

Empfohlene Wette: Heimteam gewinnt ohne gegnerisches Tor (2.12)

Gerade einmal ein paar Tage ist es her, dass diese Begegnung auch in der Bundesliga stattfand. Nach dem Spiel kam es zur Trainerentlassung von Peter Stöger und von da an übernahm Stefan Ruthenbeck die Geißböcke. Damals endete die Partie mit einem Unentschieden, doch diesmal wird es zu einer Entscheidung kommen müssen. Köln könnte mit einem Erfolg eine enttäuschende Hinrunde erträglich enden lassen. Die Priorität wird aber weiterhin klar auf die Bundesliga gerichtet sein, um einen drohenden Abstieg zu verhindern. Obwohl die Offensive bisher mit Abstand die wenigsten Tore erzielen konnte, können sie gegen Königsblau zumindest eine positive Pokalbilanz vorweisen. Bei sechs Duellen kamen sie fünfmal weiter. Das sollte den Kölnern doch genügend Selbstvertrauen geben.

Die Schalker setzen ihr Heimstärke dagegen. Bisher läuft die ganze Saison besser als erwartet und vor allem daheim spiegelt sich die gute Form wieder. Einzig Bayern München konnte drei Punkte aus Gelsenkirchen entführen und dies war auch das einzige Heimspiel in dem Königsblau ohne eigenen Treffer blieb. Nicht nur spielerisch überzeugt das Team von Domenico Tedesco, sondern steht auch im Defensivverbund sehr stabil. Trotzdem gelangen den Kölnern zwei Treffer in der Bundesliga. Zwar fielen beide jeweils nach einer Standardsituation, doch gelangen ihnen in der Liga gegen nur ein anderes Team mehr Tore. Sollte Schalke die Unkonzentriertheiten ablegen, werden sie auch in der Lage sein eine Runde weiter zu kommen.

1. FC Nürnberg – VfL Wolfsburg

Siegquoten: Nürnberg (3.60) – Wolfsburg (1.88)

Geheimtipp: Michael Ishak trifft ()

Empfohlene Wette: Gesamttore über 2.5 (1.76)

Den Dienstagabend rundet die Partie Nürnberg gegen Wolfsburg ab. Auch bei dieser Begegnung handelt es sich um ein Aufeinandertreffen zweier Mannschaften aus unterschiedlichen Ligen. Der Zweitligist aus Nürnberg spielt nach der schlechten Vorsaison wieder um den Aufstieg mit. Verantwortlich dafür ist die tolle Offensive, die bisher die Zweitbeste der Liga ist. Herausheben muss man an dieser Stelle den Schweden Mikael Ishak, der mit elf Saisontoren die Torschützenliste anführt. Damit trägt er einen großen Teil dazu bei, dass in den Partien mit Nürnberger Beteiligung die meisten Treffer fallen.

Auch der VfL Wolfsburg kommt so langsam unter seinem neuen Trainer Martin Schmidt in Fahrt. Nach anfänglich sieben Unentschieden in Folge, sprangen zuletzt zwei Siege aus den vergangenen vier Spielen heraus. Vor allem spielerisch zeigt die Mannschaft Fortschritte und ruft allmählich ihr vorhandenes Potential ab. Sie sind wieder öfters in Ballbesitz und kreieren sich gute Chancen, die auch besser genutzt werden. In ihren Auswärtspartien fallen im Schnitt zwei Tore. Diese Quote sollte auch durch die offensiv agierenden Nürnberger gehalten, wenn nicht sogar übertroffen, werden.  

 

Die Partien am Mittwoch:

Werder Bremen – SC Freiburg

Siegquoten: Bremen (1.84) – Freiburg (3.65)

Geheimtipp: Gesamttore unter 1.5 (4.10)

Empfohlene Wette: Heimteam gewinnt ohne gegnerisches Tor (3.50)

Am frühen Mittwochabend kommt es ebenfalls zu einem Duell zweier Tabellennachbarn der ersten Bundesliga. Beide spielen momentan um die Existenz und belegen einen Abstiegs- und den Relegationsplatz. Mit dem Einzug ins Viertelfinale könnten sie sich das Weihnachtsfest versüßen und die schwache Hinrunde ein wenig vergessen machen. Im Gegensatz zu den Freiburgern sah sich Werder schon dazu gezwungen den Trainer zu wechseln. Seitdem konnten beide Heimspiele ohne Gegentreffer gewonnen werden, allerdings setzte es in der Fremde zwei Niederlagen. Doch brachte der Trainerwechsel den nötigen Impuls, denn seitdem spielen die Bremer wieder frischen Offensivfußball und erzielten mehr Treffer, wie in allen vorigen Partien. In der Defensive stehen sie nach wie vor stabil und stellen trotz ihrer schlechten Platzierung die drittbeste Abwehr.

Bei den Freiburgern schaut das dagegen ganz anders aus. Ihren dreizehn erzielten Treffern, stehen schon achtundzwanzig Gegentore gegenüber. Damit stellen die Breisgauer ligaweit die zweitschlechteste Abwehr. Die meisten ihrer Punkte holen sie im heimischen Schwarzwald-Stadion. Auswärts konnten sie bis dato erst vier Punkte holen. Einer davon gelang ausgerechnet durch ein torloses Remis gegen die Grün-Weißen. Da es in dieser Begegnung einen Sieger geben muss, spricht der Trend aktuell für die Mannschaft von der Weser. Die jüngste Heimserie dürfte ihnen Auftrieb geben und mit Sicherheit wollen sie diese weiter ausbauen. 

Borussia Mönchengladbach – Bayer Leverkusen

Siegquoten:  Mönchengladbach (2.40) – Leverkusen (2.60)

Geheimtipp: Kevin Volland trifft (2.35)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.43)

Schon in den ersten beiden Runden bekam es die Borussia aus Mönchengladbach mit Vertretern aus Nordrhein-Westfalen zu tun. Zuerst schaltete man RW Essen und im Anschluss Fortuna Düsseldorf aus. Nun kommt es zu einem weiteren „Derby“ gegen Bayer Leverkusen. Obwohl die diesjährige Angelegenheit in der Bundesliga eine klare Sache für Bayer war, sieht die Bilanz im Pokal ganz anders aus. Bereits sechsmal gab es diese Paarung und davon konnte sich erst einmal Leverkusen durchsetzen. Ob dies ein gutes Omen oder in den Köpfen der Spieler steckt, ist schwer vorherzusagen. Was allerdings die Fohlen wissen ist, dass in ihren Begegnungen die zweitmeisten Treffer aller Bundesligisten fallen. Dabei kassierten sie mehr Gegentore als sie geschossen haben, trotzdem stehen sie auf einen hervorragenden vierten Platz.

Doch um sich im Pokal zu behaupten, muss die Defensive einen guten Tag erwischen. Schließlich erwartet sie mit Bayer die drittbeste Offensive der Liga. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt Leverkusen immer besser in Schwung und findet langsam wieder zur alten Form. Mit zu verdanken haben sie es ihrem Stürmer Kevin Volland. In dieser Phase der Saison läuft es für ihn wie am Schnürchen und er traf schon neunmal, damit ist er aktuell der beste deutsche Torjäger. In den vergangen vier Spielen konnte er jeweils einen Treffer beisteuern. Auch in Gladbach wird wieder viel Torgefahr von ihm erwartet. Die Fans von Bayer 04 würden sich wünschen, dass er sie eine Runde weiter schießt.

1. FC Heidenheim – Eintracht Frankfurt

Siegquoten:  Heidenheim (4.70) – Frankfurt (1.60)

Geheimtipp: Gesamttore über 3.5 (3.85)

Empfohlene Wette: Frankfurt gewinnt (1.60)

Zum ersten Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel kommt es zwischen Heidenheim und Eintracht Frankfurt. Dabei gehen die Frankfurter als Favorit ins Duell, doch sollten sie sich in Acht nehmen. In der Voith-Arena werden die Begegnungen zu einem wahren Torfestival. In den Heimspielen der Heidenheimer fallen im Schnitt über vier Tore. Zwar stellen sie die schlechteste Defensive der Liga, doch sind sie in der Offensive brandgefährlich. Vor allem die siebzehn Treffer vor eigenem Publikum belegen das. Doch damit sie eine Runde weiter kommen, müssen sie sich auf die Arbeit gegen den Ball fokussieren. Schließlich soll der Bundesligist nicht zu einfachen Toren kommen und die Begegnung lange offen und spannend bleiben.

Die Frankfurter kassierten im laufenden Wettbewerb noch keinen Gegentreffer, mussten allerdings bisher nur gegen Amateurvereine antreten. Der FCH dürfte eine größere Herausforderung für die Mannschaft von Niko Kovac darstellen. Diese ist bekannt für ihr kompromissloses Spiel gegen den Ball und ihre Effizienz vor dem Tor. Nicht umsonst stellt die Eintracht bislang die zweitbeste Abwehr in der Bundesliga und macht aus wenig viel. Mit gerade einmal sechzehn Toren, konnten sie schon beachtliche zweiundzwanzig Punkte sammeln. Doch im Pokal tritt das Team offensiver auf und das gleiche gilt auch für Heidenheim. Ein offener Schlagabtausch mit vielen Toren könnte uns dabei erwarten.

Bayern München – Borussia Dortmund

Siegquoten:  München (1.41) – Dortmund (5.75)

Geheimtipp: Dortmund gewinnt (5.75)

Empfohlene Wette: Beide Teams treffen (1.43)

Von Losglück werden sie beim FC Bayern in diesem Wettbewerb nicht mehr sprechen. Schon früh müssen sie gegen die Mitfavoriten ran. Nachdem man es in der zweiten Runde mit RB Leipzig zu tun hatte, kommt es nun zum Aufeinandertreffen der beiden erfolgreichsten, deutschen Vereine der vergangenen Jahre. Zum bereits siebten Mal in Folge treffen sie auf den BVB. Dabei ist die Bilanz mit je drei Siegen ausgeglichen.

Nach aktueller Verfassung geht der Rekordmeister als klarer Favorit in die Begegnung. Seit der Amtsübernahme von Jupp Heynckes spielen die Münchner wieder so titelreif, wie sich die Bosse das vorstellen. Unter dem neuen, alten Trainer gab es erst eine Niederlage bei zehn Siegen. Mittlerweile stellen sie auch wieder die beste Offensive, gemeinsam mit der Borussia, und die beste Defensive. Auch die beiden bisherigen Begegnungen in dieser Saison konnte man gegen Dortmund gewinnen – im Supercup und der Bundesliga. Was soll da für die Schwarz-Gelben sprechen?

Die aktuelle Form sicher nicht, schließlich wartet der BVB seit nun mehr neun Spielen auf einen Erfolg. Ihre Offensive weiß durchaus zu überzeugen, doch ihre Arbeit gegen den Ball ist momentan nicht bundesligatauglich. Deshalb verwundert es nicht, dass nur vier Teams mehr Gegentore kassiert haben. Die einzige Rettungsleine an der sie sich festhalten können, ist, dass sie die vergangenen beiden Pokalduelle in der Allianz Arena für sich entschieden haben. Zudem hat der Auftritt gegen Real Madrid gezeigt, dass der BVB gegen jeden mithalten kann, wenn sie die Spannung und Konzentration über die gesamten 90 Minuten aufrecht erhalten. Ob mit dem neuen Trainer Peter Stöger direkt die Trendwende kommt, bleibt abzuwarten.

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