Bundesliga

Wer sind die besten Außenverteidiger im Lande?

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Die Position des rechten und linken Verteidigers ist zweifelsohne eine der wichtigsten im modernen Fußball! Beinahe jede gegnerische Mannschaft heutzutage hat nämlich pfeilschnelle Flügelspieler in ihren Reihen, die von den Defensivmännern auf Außen unschädlich gemacht werden müssen. Tempo, Stellungsspiel, Zweikampfstärke und Offensivaktionen sind hierbei nur vier der zahlreichen Qualitäten, welche die Position erfordert! Eine anspruchsvolle Aufgabe also, die mit Sicherheit nicht leicht zu bewältigen ist. Doch wie steht es in der Bundesrepublik eigentlich um die Außenverteidiger?

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Hochklassige deutsche Außenverteidiger – Mangelware!

Bis zur vergangenen Saison war noch sonnenklar, wer der beste Außenverteidiger im Lande ist. Zweifelsohne war es bis zu seinem Karriereende in diesem Jahr der Münchner Philipp Lahm. Auch Bundestrainer Joachim Löw wird bestätigen, dass Lahm durch seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach dem Weltmeistertitel 2014 ein großes Loch auf der Position des Rechtsverteidigers hinterließ. Doch zumindest auf der ehemaligen Position von Lahm scheint sich etwas zu tun: Joshua Kimmich konnte die letzten beiden Spielzeiten sowohl im Dress der Bayern als auch in der DFB-Elf stets überzeugen und ist damit einer der großen Hoffnungsträger unter den deutschen Außenverteidigern! Der Youngster des FC Bayern München ist jedoch die Ausnahme in einem Land mit einer überschaubaren Anzahl an starken Spielern auf dieser Position. Ein paar vielversprechende deutsche Kandidaten lassen sich dennoch auch in der Bundesliga finden:

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Die wahrscheinlich fünf Besten im Lande

  1. Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund (8.00-Quote für die Meisterschaft)

Die zwei Dortmunder Meistertitel in Serie zwischen 2010 und 2012 waren für den deutschen Linksverteidiger Marcel Schmelzer der absolute Höhepunkt in seiner Karriere. In den letzten Jahren leider oft von Verletzungen heimgesucht, ist der gebürtige Magdeburger nun kommende Saison wieder fit und heiß auf Einsätze im Trikot des BVB. Schmelzer zählt zu den besten deutschen Außenverteidigern, vor allem aufgrund seines fairen Zweikampfverhaltens. Der Verteidiger sah in seiner Bundesligakarriere erst 26 gelbe Karten in 224 Spielen. Er wird also nur rund jede neunte Partie verwarnt, was eine gute Bilanz für einen Defensivspieler ist! Durch seine hohe Passquote und seine vielen Ballkontakte ist er auch in der Lage Ruhe ins Spiel zu bringen und den freien Mitspieler zu finden. Außerdem ist Schmelzer ein Spieler, der über eine gute Technik im Bezug auf Flanken verfügt und somit die Offensivakteure gut in Szene setzen kann. Alles in allem ist Schmelzer zwar kein Dribbelkönig, macht diesen Makel aber durch seine starke Ausdauer, sein abgeklärtes Zweikampfverhalten und die Aufopferungsbereitschaft fürs Team wieder wett.

  1. Benjamin Henrichs von Bayer 04 Leverkusen (71.00-Meisterquote)

Ein junger Mann, der mit Sicherheit zu den besten und vor allem talentiertesten Außenverteidigern der Bundesrepublik gehört, ist Leverkusens Benjamin Henrichs. Aus der eigenen Jugend stammend, kam der 20-Jährige bereits in der Saison 2015/16 für die Werkself zum Einsatz. Was ihn auszeichnet ist seine Vielseitigkeit, sowohl links als auch rechts in der Viererkette eingesetzt werden zu können. Ebenfalls zu Gute kommt dem Youngster seine Erfahrung in der Offensive. In der Jugend von Leverkusen spielte Henrichs damals mehr im rechten, linken oder zentralen bis offensiven Mittelfeld eine Rolle, als in der Viererkette. In seine defensivere Ausrichtung bei Bayer 04 konnte sich das Talent mit ghanaischen Wurzeln jedoch souverän einfinden und profitiert alles in allem von der offensiven Vergangenheit. Vor allem an seinem Hochgeschwindigkeits-Dribbling, seinem Sprinttempo und der guten Schusstechnik wird diese des Öfteren deutlich. Zusätzlich zählt er mit nur zwei Verwarnungen in seinen bisherigen 38 Bundesligapartien zur Creme de la Creme in Sachen Fairness! Henrichs wird sich mit Sicherheit in nicht allzu ferner Zukunft bei Bundestrainer Löw in der Außenverteidigung der Nationalelf festspielen können.

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  1. Marvin Plattenhardt von Hertha BSC Berlin (301.00-Meiserschaftsquote)

Ein aufstrebender linker Verteidiger, der kürzlich erst den Confed Cup mit dem deutschen Team auf überragende Weise gewinnen konnte, ist Marvin Plattenhardt. Mit der Hertha aus Berlin konnte er vergangene Spielzeit die überraschende Qualifikation für die Europa League feiern und aufgrund seiner konstanten Vorsaison dürfte er in Zukunft im Nationalteam von Joachim Löw des Öfteren mitmischen. Eine Sache, die Plattenhardt von durchschnittlichen Linksverteidigern unterscheidet, sind seine mit Effet getretenen Standards. Als Abwehrspieler gelangen ihm vergangene Spielzeit unglaubliche zwei direkte Freistoßtore! Darüber hinaus leitete er in seiner Bundesligakarriere bereits 18 Treffer, meist durch seinen magischen linken Fuß, ein. Aufgrund dieser Qualität bei Freistößen und Ecken sticht der Herthaner gegenüber anderen Außenverteidigern in der Bundesliga deutlich hervor. Mit 64 Flanken allein in der letzten Spielzeit der Bundesliga ist er zusammen mit dem Frankfurter Bastian Oczipka Flankenkönig unter den deutschen Außenverteidigern.

  1. Jonas Hector vom 1. FC Köln (301.00-Meisterschaftsquote)

Die Entdeckung schlechthin unter den deutschen Außenverteidigern in den letzten Jahren ist der Kölner Jonas Hector, der erst mit 20 Jahren in den Profibereich wechselte. Der gebürtige Saarländer, der erst nach der WM 2014 sein Nationalelfdebüt bei Joachim Löw gab, ist seitdem von der Position des linken Verteidigers im DFB-Team nicht mehr wegzudenken. Wie schon bei der EM 2016 war der 27-Jährige auch in diesem Jahr beim Confed Cup gesetzt und konnte in Russland seinen ersten Titel im Nationaltrikot feiern. Durch sein gutes Stellungsspiel und seine präzisen Pässe spielt er sowohl in der Defensive als auch bei Angriffen als linker Außenverteidiger eine wesentliche Rolle. Hector ist darüber hinaus ein Spieler, der sich immer anbietet und daher zu zahlreichen Ballkontakten im Laufe der 90 Minuten kommt. Dadurch kann der Kölner das Spiel sehr gut lenken. Zusätzlich dazu strahlt er immer Ruhe aus und wirkt nie hektisch in seinen Aktionen. Seine Aufopferungsbereitschaft merkt man vor allem daran, dass er während der vergangenen Bundesliga-Saison die meisten Zweikämpfe aller deutschen Außenverteidiger bestritt. Sicherlich ein Grundstein für den europäischen Platz des „Effzeh“ in der kommenden Spielzeit!

  1. Joshua Kimmich vom FC Bayern München (1.15-Meisterschaftsquote)

Das Erbe von Philipp Lahm antreten zu müssen hört sich im ersten Moment vielleicht wie eine unlösbare Aufgabe an. Doch wem ist dies derzeit eher zuzutrauen als dem souverän auftretenden Joshua Kimmich vom FC Bayern München? Der aufstrebende Youngster kann zusätzlich zu seinen herausragenden technischen Qualitäten auch noch auf Rückendeckung von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zählen: „Den Nachfolger [von Philipp Lahm] haben wir schon. Das kann ich an dieser Stelle gerne bestätigen: Hinten rechts spielt nächste Saison Joshua Kimmich.“, so Rummenigge auf die Frage nach der Lahm-Nachfolge. Diese Stammplatz-Garantie dürfte dem ohnehin schon ausgeprägten Selbstbewusstsein von Kimmich einen zusätzlichen Push geben. Der 22-Jährige konnte sich darüber hinaus sowohl bei der EM im vergangenen Jahr, als auch kürzlich beim Confed Cup als Stammkraft im DFB-Team etablieren. Nur bei den Bayern war ihm letzte Saison ein Platz in der Startformation oft verwehrt geblieben, was sich nun nach Lahms Karriereende ändern wird. Der Stammplatz beim Rekordmeister wird den offensivstarken Kimmich mit dem überragenden Blick für den freien Mann in seiner Entwicklung sicherlich einen Schritt weiterbringen. Kimmichs Vergangenheit im Mittelfeld erkennt man an seiner brillanten Ballbehandlung und seiner Schusstechnik. Auf unglaubliche sechs Treffer brachte es das Talent mit dem einzigartigen Torriecher im vergangenen Jahr in der Bundesliga für den FCB, was ihn zum torgefährlichsten Außenverteidiger der Liga macht. Kann Joshua Kimmich das Erbe von Abwehrlegende Philipp Lahm antreten? In jedem Fall ein mehr als vielversprechender Akteur für die Zukunft des deutschen Fußballs!

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